Wespenangriff kann Gründung des Rettungs-Ring e.V. nicht verhindern

Eine Gründungsversammlung für einen Verein in Corona-Zeiten zu organisieren und abzuhalten ist schon nicht gerade leicht. Um ein Haar hätte eine kleine Wespe diese Veranstaltung doch noch verhindert. Denn sie suchte sich ausgerechnet den Küchenboden unserer Initiatorin aus, um ihre letzten Lebensminuten zu verbringen – und beschloss auch noch, sie anzugreifen und in den Fuß zu stechen.

Dass sie mit heftigen allergischen Reaktionen und Komplikationen bei einem Wespenstich zu rechnen hatte, wusste und spürte Isabell zwar – doch sie biss die Zähne zusammen und führte trotzdem souverän durch die danach stattfindende Gründungsversammlung, bei der sie auch einstimmig zum 1. Vorstand  gewählt wurde. Eine Leistung, die uns im Nachhinein, “übermenschlich” erscheint.

Diese Willenskraft und Zähigkeit (andere würden es vielleicht auch Fahrlässigkeit nennen), hatte jedoch ihren Preis, denn sie sorgte, kurz nach Ende der Versammlung, für ihren Aufenthalt in der Notaufnahme des örtlichen Krankenhauses, bei dem sie mit Medikamentencocktails wieder aufgepäppelt wurde. Mittlerweile befindet sie sich wieder auf dem Weg der Besserung.

Drei gute Folgen hatte dieses an sich schlimme Ereignis dennoch:

Der Rettungs-Ring e.V. kann jetzt ohne Verzögerung in das Vereinsregister eingetragen werden.

Außerdem haben wir damit doch tatsächlich einen “Gründungsmythos” in der Vereinschronik für spätere Zeiten stehen 🙂 und auch den Beweis dafür, dass die Gründer bereit sind, alles dafür zu tun, dass der Rettungs-Ring ein Erfolg bleibt.

Auch von Seiten der Redaktion geht an dieser Stelle aus ein “Gute Besserung, Isabell”. So wie wir sie kennen, ist sie schon übermorgen wieder im Einsatz für den Rettungs-Ring.

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