Nach dem Lock-Down ist vor dem Lock-Down?

Selten hat man Situationen erlebt, bei denen die Meinungen so auseinander gehen: Haben wir das schlimmste in der Corona-Krise bereits überstanden, oder befinden wir uns gerade in einer „Zwischenzeit“ der Sorglosigkeit, bevor der Virus wieder zuschlägt.

Auch wir im Rettungs-Ring wissen das natürlich nicht.

Wir verfolgen zwar bange Berichte von vollen Stränden oder inoffiziellen Meisterfeiern, bei denen keine Epedemiemaßnahmen mehr eingehalten werden.

Wir freuen uns zwar über die Versuche einer Normalisierung wie geöffnete Läden, Cafés oder Schulen.

Aber welche Auswirkungen es haben wird, kann keiner sagen.

Tatsache jedoch ist: Es gibt keinen Impfstoff! Und Tatsache ist auch, dass die jetzt wieder geöffneten Einrichtungen des sozialpsychiatrischen Hilfssytem noch lange nicht auf dem gleichen Niveau arbeiten können, wie „vor Corona“.

Deshalb halten wir uns bereit. Wir rechnen zwar auch bei uns mit einem Rückgang des Interesses – bedingt durch die Sommerzeit, bei der auch z.B. die Besuche in einer Tagesstätte oder einer Selbsthilfegruppe zurückgehen.

Wir werden die Zeit jedoch nicht nur nutzen, um auch uns etwas vom „Corona-Stress“ zu erholen und Kraft zu tanken, sondern auch unseren Rettungs-Ring fit für die weitere Zukunft zu machen.

Wir werden nämlich noch lange als Ergänzung gebraucht.

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